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Champagner

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Champagner - 4 Fakten, die Sie über das flüssige Gold wissen sollten

Champagner. Coco Chanel pflegte das prickelnde Luxusgetränk zu zwei Gelegenheiten zu trinken: wenn sie verliebt war und wenn sie es nicht war. Auch wenn wir die offensichtliche Begeisterung Coco's für dieses Getränk teilen, ist Champagner unserer Meinung nach, insbesondere für die schönen Momente im Leben, die perfekte Krönung: 

ob beim Dinner-Date unter Sternen,
in geselligem Beisammensein mit Ihren Liebsten zu Weihnachten
oder beim Count-Down in der Silvesternacht, voller Vorfreude auf das Neue Jahr. 

Der Genuss von Champagner fängt die Stimmung dieser unvergesslichen Momente auf - wir würden behaupten, das edle Getränk potenziert sie sogar. Aber warum ist das eigentlich so? Was macht den französischen Schaumwein so besonders, dass wir ihn am liebsten zu Festlichkeiten reichen? Wir von Oschätzchen haben die wichtigsten vier Fakten zu dem flüssigen Gold zusammengefasst und stellen Ihnen außerdem unsere all-time favourite Champagner vor. Also lassen Sie sich inspirieren und stoßen Sie mit uns an: Cin Cin, auf genussvolle Stunden und unvergesslich schöne Momente. 

Fakt 1: Der Name ist Programm

Der Name verrät es schon – Champagner ist ein französischer Schaumwein, der ausschließlich in der Champagne angebaut, geerntet und verarbeitet wird (unter strengen Regeln, wie Sie im weiteren Text erfahren werden). Die Exklusivität und der Hype um diese Anbauregion kommt nicht von ungefähr (und ist tatsächlich kein Marketing-Gag): Die Provinz im nordöstlichen Frankreich unterscheidet sich von anderen Weinanbaugebieten insbesondere durch die perfekte Beschaffenheit des Bodens. Dieser hat hohe Kalk-, Kreide-, Mergel und Kimmeridanteile. Die Mineralien wirken sich in einem ausgeklügelten Zusammenspiel positiv auf die dort angebauten Rebsorten aus: die Kreide gewährleistet eine perfekte Entwässerung, wobei der Boden dennoch feucht genug bleibt. Kalk, Mergel und Kimmerid sind hervorragende Wärmespeicher und sorgen dafür, dass auch nachts ein idealer Temperaturausgleich stattfindet. Eine echte Wellnessoase für Weinpflanzen also!

Fakt 2: Sorry, not sorry: nicht jede Traube darf Champagner werden

Eine hervorragender Boden verlangt auch nach hervorragenden Rebsorten. Tatsächlich werden nur dreierlei Rebsorten in der Champagne angebaut (und ausschließlich handverlesen): Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Die Kenner unter Ihnen werden es wissen: die weißen Chardonnay-Trauben sind für ihre frischen Aromen bekannt, während die blauen Trauben Pinot Noir und Pinot Meunier tief-fruchtige Noten schmecken lassen. In der sogenannten "Assemblage" werden diese Noten zu verschiedenen Anteilen kunstvoll vermischt – die perfekte Grundlage also für den fein-rassigen Geschmack des Champagners. Si bon!

Fakt 3: Champagner gärt in der Flasche – aber natürlich auf einzigartige Weise!

"Komm schnell, ich trinke Sterne!" So (oder so ähnlich) soll Dom Pierre Pérignon, seinerzeit Mönch und der Legende nach der Erfinder vom Champagner, reagiert haben, als er zum ersten Mal Champagner trank. Mit Sicherheit hat er so die einzigartige Champagner-Perlage metaphorisch beschreiben wollen – ein sehr schönes Bild, wie wir finden das dem besonderen Trinkgefühl des Getränks gerecht wird. 

Aber wodurch wird Champagner eigentlich so herrlich prickelnd? Die besondere Textur des Champagners entsteht durch den einzigartigen Reife- und Gärungsprozess. Anders als Sekt, der auch in großen Edelstahltanks reifen darf, wird Champagner, nach der ersten alkoholischen Fassgärung und nach der Zugabe von Zucker, direkt in der Flasche gegärt. Zusätzlich wird jede Champagnerflasche täglich gerüttelt (oft noch manuell) um den Hefesatz mit der Zeit schonend Richtung Flaschenhals zu bewegen. Dieser Reifeprozess dauert übrigens mindestens 15 Monate für Non-Vintage Champagner und mindestens 3 Jahre für Vintage-Champagner. Wir finden, wenn so viel Zeit und Liebe in einem Produkt steckt, sollte es mit viel Freude getrunken werden! Denn: 

Fakt 4: Champagner ist zum Trinken da!

Ist die Flasche einmal angebrochen, sollte sie auch genossen werden. Nichts leichter als das, oder? Fakt ist: wird Champagner nach Anbruch im Kühlschrank gelagert, geht der besondere Geschmack und die Perlage verloren. Im Gegensatz zu Wein also ein absolutes No-Go!
Genießen Sie Ihren Lieblings-Champagner am besten gekühlt (zwischen 7 und 12 Grad entfalten sich die Aromen optimal), in bester Gesellschaft und stilvoll - denn ein so besonderes Getränk will auch entsprechend genossen werden, nicht wahr? Damit Sie das einzigartige Bukett des Champagners in der Gänze erleben können, empfehlen wir Ihnen Gläser, die den edlen Tropfen atmen lassen – wie zum Beispiel eine Champagner-Schale. So chic!

Welcher Champagner ist der Beste?

Das kommt natürlich ganz auf Ihren persönlichen Geschmack an. Für Liebhaber von frischen Noten empfehlen wir den Champagner Blanc de Blanc von Ruinart. Der goldgelbe, intensiv leuchtende Ruinart Blanc de Blanc ist ausschließlich aus Weinen der Rebsorte Chardonnay zusammengestellt. In der Nase werden die anfänglichen frischen Obstnoten mit Zitrusdominante von blumigen Nuancen und hellen Früchten abgelöst. Am Gaumen entfaltet dieser geradlinige, präzise Champagner eine unverkennbare Frische. Perfekt für laue Sommerabende und einfach köstlich zu Meeresfrüchten.

Mögen Sie es lieber etwas fruchtiger? Dann wird Ihnen mit Sicherheit der Champagner Brut Rose von Deutz schmecken - dieser Champagner bietet mit seinen feinen Akzenten von Sommerfrüchten ein sanftes Bukett, in welchem sich Aromen von Kirsche, Brombeere, Granatapfel und rote Johannisbeere wunderbar ergänzen.

Sind Sie sich noch unsicher, welcher Champagner Ihnen am besten schmecken könnte? Wir laden Sie herzlich ein, unser ausgewähltes Champagner-Angebot in unseren Geschäften in Hamburg persönlich zu entdecken. Wir beraten Sie gerne!